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Ihr findet hier die Präsentation meines GR20-Tagebuchs. Darin gebe ich einige der Eindrücke wieder, die wir auf unserer Korsikadurchquerung erlebten. Hauptsächlich soll dabei ein gewisser Unterhaltungswert im Vordergrund stehen, aber vielleicht findet der geneigte Korsikareisende auch den ein oder anderen nützlichen Hinweis zur Vorbereitung der eigenen Tour.
Wir waren im September 2003 in Nord-Süd-Richtung zu zweit auf dem GR20 unterwegs. Die Übernachtung auf den Hütten schied für uns von vornherein aus, also durften wir uns mit einem Zelt belasten. Im Massengrab herrscht schließlich nicht nur eine übermäßige Geräuschbelastung, sondern die Mehrzahl der Besucher zieht es auch noch vor, mitten in der Nacht aufzubrechen. Zur Reisezeit sei angemerkt, daß sich die klimatischen Bedingungen vom 31.8. bis zum 14.9. sehr gnädig zeigten. Schon aus diesem Grund ziehe ich den Frühherbst dem Ferienmonat August vor. Die Strecke war so schon gut besucht, es verging kaum eine Viertelstunde, ohne daß einem ein anderer Wanderer über den Weg gelaufen wäre. Insgesamt haben wir 14 Etappen für die komplette Strecke gebraucht und dabei 13500 Höhenmeter überwunden, dabei sind wir im Schnitt täglich ca. 7 Stunden gelaufen.
Weiterführende Informationen finden sich an einigen Stellen über die verlinkten Stichwörter, oder auf der gesonderten Linkseite. Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne im Gästebuch hinterlassen, oder ihr schreibt mir per Mail. Als Reisebegleiter und zur Vorbereitung benutzten wir das Buch "Wandern durch Korsika" von Willi und Kristin Hausmann, das zwar alle nötigen Informationen enthält, diese aber teilweise etwas umständlich zu erschließen sind.
Damit wir uns diesen Strapazen nicht umsonst unterzogen haben, hier die Lebensweisheiten für den GR20:- Pietra: das Beste, gut auf Langstrecke zu trinken, leichte Rauchbiernote
- September ist der optimale Reisemonat
- unbedingt langsam anfangen, sicher ist man richtig fit und heiß auf's Laufen, aber zu hohes Tempo rächt sich, bestimmt
- ohne Wanderstöcke leiden die Gelenke unnötig, außerdem kann man damit Wäscheleinen aufspannen
- mehr als eine Teesorte mitnehmen
- nachts die Lebensmittel mit ins Zelt nehmen
- korsisches Bier ist lecker und macht keine Kopfschmerzen, hier im einzelnen:
- Serena: 1a Dosenbier, etwas leichter
- Torra: gibt's mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, z.B. mit Myrte, interessant, aber auf Dauer zu fruchtig
- Colomba: auch in diversen Geschmacksrichtungen, s. Torra